AMARO Akinyele vom Afelskreuz

27.07.2015 - 11.02.2020

11.02.2020

Mein treuer Freund, Seelenhund, mein Schatten und "Mamihund"......viel zu schnell hast du uns verlassen. Wir sind fassungslos und der Schock sitzt tief. Gerade als es dir endlich so gut ging und du so fröhlich, fit und aufgestellt warst.....war das der "Deal"??? Noch einmal rennen können, noch einmal Krähen jagen, noch einmal Brot klauen? Ja, das Versprechen, dass du wieder über die Felder rennen kannst haben wir wenigstens gehalten. Du fehlst an allen Enden und ich kann es kaum begreifen. Manchmal versteht man den Plan des Lebens nicht und jetzt gerade finde ich das Leben nur unfair. 

Ich wünsche dir tausend Felder zum rennen, tausend Krähen zum jagen und tausend Brote die du stehlen kannst...ich weiss, dass es dir gut geht da wo du bist und du wirst nie ganz fort sein. Ich vermisse dich ganz schrecklich, aber wir sehen uns wieder!

 

 

 

 

Oktober 2019

Leben ist das was passiert, während dem du beschäftigt bist Pläne zu machen"

Wenn du innert Sekunden über Leben und Tod eines Hundes entscheiden musst, wenn du dich innert Sekunden entscheidest die Verantwortung zu tragen ohne darüber nachdenken zu können, ohne zu wissen worauf du dich einlässt..... Schicksal oder Zufall?
Amaro❤️ nun bist du schon zwei Wochen bei uns, völlig unverhofft und wir waren alle etwas überrumplet, vor allem auch du. Apathisch, voller Bissverletzungen, anderen Verletzungen, Untergewicht und tiefen seelischen Wunden standest du vor unserer Tür.
Deine äusseren Wunden und Leckekzeme heilen sehr gut, das Gewicht steigt und langsam aber sicher kommt du auf den Spaziergängen schon flott mit.
Täglich lernst du neue Dinge die ein normaler Hund macht... Markieren auf dem Spaziergang, voraus traben, betteln am Tisch, sich strecken, auf Reize reagieren, den anderen Hunden hinterhertraben... Dein Blick war am Anfang leer, keine Reaktion, ausgelöscht.. Und heute beobachtest du mich aufmerksam und neugierig, möchtest überall mit dabei sein, freust dich und manchmal merkt man dir den versteckten Lausbuben an.
Nach einem langen Tag legst du dich Abends auf Sofa oder ins Körbchen und träumst, wie ein normaler, müder und zufriedener Hund.. Und wenn du träumst, bewegen sich deine Beine als würdest du rennen.. Ich glaube du sehnst dich danach über die Felder zu rennen, aber deine Muskulatur ist noch zu schwach..
Ich verspreche dir wir arbeiten daran damit du bald wieder rennen kannst, ganz schnell und weit mit uns und dem Rest unseres Rudels. Kaum jemals hat mich ein Hund und ein Schicksal mehr berührt als deines... Wir haben die ersten Tage viel geweint, vier Jahre musstest du durch die Hölle und die tragweite dieser Zeit haben wir täglich aufs neue festgestellt und werden wir noch lange feststellen.
Aber nun schauen wir nach vorne und freuen uns über jede kleine Verbesserung, jedes Gramm mehr und jede kleine Frechheit und sind einfach nur froh, dass Schicksal oder Zufall dich zu uns geführt haben❤️❤️❤️

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